November 2026

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Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR:
Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.

Jeremia 29,11

Einer der schönsten Verse der Bibel. Er erzählt von Gottes guten Gedanken und seinen Verheißungen.

Auch wenn du im Moment nicht weiterweißt: Lass dich nicht irre machen in deinem Glauben. Dein Gottvertrauen wird dir helfen, die Herausforderungen deines Lebens zu bewältigen. Das ist Trost, den wir uns gegenseitig zuzusagen haben. Getröstet werden heißt ja: jetzt so sein zu können, meinen Kummer, mein Leid sagen zu dürfen und nicht gleich zu hören: „Reiß‘ dich zusammen!“ Oder abgebügelt zu werden mit einem banalen: „Wird schon wieder“. Und trösten können ist eine wunderbare Chance. Das kann man nur, wenn man weiß, dass Gottes Wege mit uns weiter gehen, als man im Moment schauen kann.

„Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung“ lässt Gott uns deshalb durch Jeremia sagen, wenn auch nach seiner Zeitrechnung und nach seinen Maßstäben. Also kein leichtfertiges: Kopf hoch! Das wird schon wieder! Sondern die Zusage: Am Ende wird es gut. Auch wenn diese Hoffnung einen langen Atem braucht.

Dabei kann ich fest darauf vertrauen: Gott wird dir beistehen und dir den Frieden schenken, den du weitergeben wirst.

Gerade indem wir unsere Zeit genießen, indem wir die Liebe Gottes annehmen und weitergeben und uns von Gott beschenken lassen, wird diese Zeit auf Erden eine erfüllte Zeit.

Auch wenn wir nicht davor gefeit sind, dass sich Zweifel, Unruhe und Angst in unserem Leben immer wieder einnisten, so haben wir doch Gottes Wort, das uns Hoffnung gibt und uns klarsehen lässt.

Gerade in der Zeit, in der weniger Licht scheint, die Tage immer wieder trüb erscheinen, kann uns Gottes Wort das nötige Licht und auch die innere Wärme bringen.

In diesem Sinne
Euer Wd (Wolfdieter Protzer)