Er hat seinen Engeln befohlen über dir, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
Psalm 91,11
Wir können es nicht lassen, Pläne zu machen. Das steckt in unserem Wesen. Planung wird heute groß geschrieben. Wir haben sogar eigene „Planungsstellen“. Und doch empfinden wir, wie undurchsichtig und unverfügbar die Zukunft ist. – Unsere, meine, die Zukunft der Völker.
Angst bemächtigt sich unser aller.
Deshalb hebt sich die Zusage Gottes an uns umso mehr ab: „Er hat seinen Engeln befohlen über dir, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“
Die beiden Wörtchen „befohlen“ und „alle“ bedürfen einer besonderen Besinnung.
Die Engel Gottes als die guten Geister und Mächte unterstehen der Allmacht und Souveränität Gottes. Sie unterstehen also nicht unserer Verfügbarkeit. Sie sind nicht unsere, sondern Gottes Diener („befohlen“).
In der Zusage des Psalmisten liegt für uns ein tiefer Trost beschlossen. Wir dürfen der Geborgenheit versichert sein auf allen unseren Wegen.
Wirklich auf „allen“?
Ja, auf „allen“ Wegen, bei denen wir willens sind, nach Gott zu fragen. Der Beistand der Engel Gottes ist uns verheißen. Es ist an uns, zu vertrauen!
Euer
Wd (Wolfdieter Protzer)
