Von Herzen freundlich ist Gott. Ein Licht aus der Höhe wird uns besuchen,
(aus dem Lobgesang des Zacharias Lk 1 nach Jörg Zink)
wie die Sonne am Morgen aufstrahlt,
und wird uns allen erscheinen in Finsternis und Schatten des Todes.
Er wird unsere Füße lenken auf dem Weg zum Frieden,
und der Friede wir über unseren Schritten sein.
Frieden ist das, was wir wohl gerade am meisten erhoffen und erflehen. Denn haben wir nicht alle gerade genug von all den traurigen Nachrichten aus aller Welt. Von dem Unfrieden in unserem Land, vom ewigen Genörgel. Hat nicht der eine oder die andere ein übermäßiges Paket zum Tragen aufgelastet bekommen (sei es durch fehlende Gesundheit oder gar Tod eines geliebten Menschen).
In vielerlei Art und Weise ist unser Frieden gestört. Nicht zuletzt auch der Friede zwischen uns und unserem Gott.
Und gerade jetzt kommt zu uns das Licht Gottes, das alles ändern kann, so wir es ernsthaft annehmen. Mag sein, dass sich im Großen erstmal nichts ändert, doch schon bei uns im Kleinen kann es sich sehr stark auswirken und wer weiß aus so manch kleinem und Unscheinbarem, ist was Gewaltiges geworden.
Jetzt ist wieder die Zeit der „Ankunft“ (=Advent). Für Christen ist der Advent die Zeit der Erwartung, die Vorbereitungszeit auf die Ankunft Christi, dessen „Geburtstag“ in der Weihnachtsnacht gefeiert wird.
In diesem Sinne, lasst uns gemeinsam mit allen Christen am Frieden Christi bauen.
Euer Wd (Wolfdieter Protzer)
