Kurt Flick-und-Flack-Ziegenkack ist neuer Hausmeister des griechischen Museums.

Er absolvierte in der letzten Woche erfolgreich seine Probezeit.
Dazu haben wir exklusiv die Museumsdirektorin Leopoldina von Wunderlich befragt, wie sich der Neuzugang geschlagen hat.
CVJM: Frau von Wunderlich, was sagen Sie zu Ihrem neuen Mitarbeiter?
von Wunderlich: Dieser Hausmeister erstaunt mich immer wieder: Sein Herz brennt für so vieles! Zuerst waren es vor allem die Fischbrötchen aus seiner nordischen Heimat. Später kam die Begeisterung für Gott dazu, wie Gott sagt: „Ich bin für dich da“ und letztendlich hat er sich auch damit angefreundet, dass im „Museum der Wunder“ manche Dinge anders laufen…
CVJM: Was meinen Sie mit anders laufen?
v. W.: Naja, sprechende Statuen und Bilderrahmen sind für ein normales Museum nicht üblich. Und das Miterleben biblischer Geschichten vor mehr als 2000 Jahren kommt auch nicht so häufig vor… Unser neuer Hausmeister konnte zum Beispiel direkt mit Paulus reden und von ihm lernen, über Jesus mit anderen zu reden. Oder er traf Mose, der sein Volk befreite und Elia, der für seinen Gott gegen die Baal-Priester eintrat.
CVJM: Das klingt wirklich nach besonderen Museumserlebnissen…
v. W.: Das ist aber noch lange nicht alles, was unser Museum zu bieten hat: Workshops mit Holz (Mensch ärgere dich nicht, Holzkalender, Vogelhäuschen), Kerzen, Gips und Ton und Spiele mit Autoreifen (Boccia), Seifenkisten, Wasserparcours und XXL Schiffe versenken bieten ebenso eine schöne Abwechslung.



CVJM: Und was wird in Ihrem Museum ausgestellt?
v. W.: Nun, zum einen griechische Gegenstände und Erinnerungsstücke, aber einmal haben auch die Azubis (= Campteilnehmer) einen Ausstellungsraum mit einem Upcycling-Projekt (= Waldgeländespiel zum Erspielen von alten Gegenständen) gefüllt.
Nun wollen wir auch noch kurz ein Stimmungsbild vom Hausmeister einholen.
CVJM: Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen, Herr Flick-und-Flack-Ziegenkack!
Kurt: Sehr gerne, aber gerne einfach Kurt. Bei uns im Norden, da sagen wir alle „du“, ja, ja, da gibts das mit dem „Sie“ nicht so. Da sag ich „du“ zu meinen Fischen, ja, ja.
CVJM: Alles klar, also Kurt. Wie gings dir über die Woche?
Kurt: Ganz unterschiedlich. Am Dienstag war es ganz schlimm, ja, ja. Da bin ich von der Leiter gefallen. Ich wollte einfach nicht mehr arbeiten. Aber es haben mich immer wieder Leute ermutigt. Das war schön! Die Übernachtung auf der Wiese mit den älteren Azubis war auch schön. Da haben sie gelernt, Diebe im Museum einzufangen (= Mister X durch Rohrau)! Und am Morgen aufgewärmt haben sich alle Azubis auch mit mir. Spaß gehört einfach dazu. Weil es gilt ja – P wie Pause, äh, putzen, p wie putzen.
CVJM: Danke, Kurt!
Und das wünschen wir euch auch, liebe Schulkinder, jetzt, wo die Schule wieder beginnt: Denkt dran, das P sollte auch immer wieder für „Pause“ stehen – vielleicht ja in einer von unseren Gruppen?! 😉



